09/15 Grenzenlose E-Mobilität in der Vierländerregion Bodensee

Beim 18. Mainauer Mobilitätsgespräch hat sich der Zukunftskongress „Neue Mobilität“ auf der Bodensee-Insel mit verschiedenen Aspekten der Elektromobilität beschäftigt. Im Rahmen der Veranstaltung unter dem Motto „Grenzenlose E-Mobilität in der Vierländerregion Bodensee“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über Möglichkeiten und Herausforderungen der E-Mobilität – auch und insbesondere über Landesgrenzen hinweg. Der Kongress des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und der Lennart-Bernadotte-Stiftung wurde dieses Jahr erstmals in Kooperation mit der Energieagentur des Landkreises Konstanz veranstaltet.

Verkehrsminister Winfried Hermann wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass E-Mobilität weitaus mehr ist, als der Einsatz von Elektroautos: „Der Abschied von fossilen Energien betrifft übrigens nicht nur das Automobil. E-Mobilität bedeutet beispielsweise auch Schienenwege und Schifffahrt zu elektrifizieren. Wir arbeiten an einer Gesamtstrategie und können auf allen Mobilitätsfeldern Erfolge nachweisen, die wir miteinander verknüpfen“.

Bettina Gräfin Bernadotte zeigt als Geschäftsführerin der Insel Mainau, dass auch Tourismusunternehmen in einer bei Urlaubern beliebten Region wichtige Partner beim Thema E-Mobilität sind: „Wir möchten den ökologischen Fußabdruck unseres wirtschaftlichen Handelns möglichst gering halten und suchen aktiv nach Möglichkeiten Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehört der verstärkte Einsatz von alternativen Antriebssystemen für Firmenfahrzeuge ebenso wie grenzüberschreitende Kooperationen mit den Partnern der öffentlichen Verkehrsmittel bei der Besucheranreise, z.B. in Form von Kombitickets.“

Am Vormittag diskutierte Minister Hermann mit Regierungspräsident Ernst Stocker (Kanton Zürich) und Karlheinz Rüdisser, Landesstatthalter für Verkehr (Voralberg) über Länderstrategien und den Sprung in die E-Realität. In verschiedenen Vorträgen und in kleineren Gesprächsrunden am Nachmittag tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungen aus und diskutierten, wie E-Mobilität in der Praxis eingesetzt werden kann. Im Vordergrund standen die damit verbundenen Herausforderungen an Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, sowie die Fragen der Ladeinfrastruktur, der Abrechnungssysteme und der Vernetzung im ländlichen Raum.

 
 

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