FAQ's

Was ist das eMobilitätszentrum Karlsruhe?

Das eMobilitätszentrum Karlsruhe wurde im September 2011 als zentraler Bestandteil der Initiative „Smarter City“ gegründet. Da in der Region nicht nur eine herausragende Forschungsinfrastruktur existiert, sondern auch zahlreiche wichtige und innovative Unternehmen aus dem Automotive-Bereich ansässig sind, ist Karlsruhe als Standort für ein eMobilitätszentrum prädestiniert. Neben den Unternehmen und Institutionen, die sich im Umfeld der eMobilität bewegen, profitieren vom eMobilitätszentrum Karlsruhe auch interessierte Bürgerinnen und Bürger, die hier alle Facetten der eMobilität hautnah erleben können, Elektrofahrzeuge und Technik sowohl ausprobieren als auch mieten oder erwerben können.

Was erwartet mich bei einem Besuch des eMobilitätszentrums Karlsruhe?

Elektrofahrzeuge aller Klassen – vom Pedelec über E-Mopeds, Motorräder bis zu Elektro-Autos. Aber auch Sonderfahrzeuge für den Spass oder für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Zielsetzung des Zentrums ist es, die Karlsruher Bürger rund um das Thema der elektrischen Mobilität zu informieren. Probefahrten, Vermietung, Beratung, Verkauf und Service an Elektro-Fahrzeugen zu folgenden Öffnungszeiten

Mo – Fr 10:00 – 18:30 Uhr
Mi + Do 10:00 – 20:00 Uhr
Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Welche Elektrofahrzeuge können wir Ihnen anbieten?

Stand: 14.03.2012

Autohaus Lang: (Opel, Renault)

  • Opel Ampera
  • Renault Kangoo Z.E.
  • Renault Fluence Z.E.

Die Fahrzeuge sind im Wechsel im eMobilitätszentrum Karlsruhe und im Autohaus Lang ausgestellt.

OrangeBikeConcept

  • Pedelecs
  • Roller
  • Motorräder
  • Lyrics
  • Boards
  • elmoto
  • SAM

Alle Fahrzeuge im eMobilitaetszentrum können gemietet oder gekauft werden, Probefahrten nach Vereinbarung.

Kann ich am eMobiltätszentrum mein Elektro-Fahrzeug laden?

Vor dem eMobilitätszentrumbefindet sich eine Ladesäule der Stadtwerke Karlsruhe und der EnBW, sowie eine Ladesäule der Firma ParkPod. Ladekarten erhalten Sie gegen eine Kaution an der Theke von OrangeBikeConcept, die zu folgenden Öffnungszeiten vor Ort sind: Mo-Fr: 10:00 – 18:30 Uhr, Sa: 10:00 – 16:00 Uhr.

Ab Mitte 2012 wird auch eine Induktionsladestelle in Betrieb gehen.

Gibt es geführte Rundgänge durch das eMobilitätszentrum?

Wir bieten regelmäßig Führungen durch das eMobilitätszentrum an. Bei Interesse melden Sie sich telefonisch bei Frau Kowalski (Tel.: 0721/133-7344) oder bei Herrn Timrott (0721/133-7345).

Gerne können sie sich auch zu oben genannten Öffnungszeiten selbst ein Bild vom eMobilitätszentrum Karlsruhe machen. Informationsmaterial ist ausreichend vorhanden.

Wie viele Ladesäulenstandorte gibt es in Karlsruhe?

Insgesamt gibt es 25 Ladesäulen in Karlsruhe, davon sind 3 im halböffentlichen Bereich, sprich in Parkhäusern und 22 Stromtankstellen im öffentlichen städtischen Gebiet.

Die 25 Ladesäulen setzten sich aus 22 Bosch und 3 Parkpod-Säulen (eMobilitätszentrum Karlsruhe, Stadtwerke Kundenberatung und Friedrichplatzgarage) zusammen.

Wie lange dauert der Ladevorgang?

Die Dauer des Ladevorgangs ist abhängig von Batterie, Leistung und Ladetechnik. Eine Kompletladung (230V/10A) dauert in der Regel etwa 6-8 Stunden. Teilladungen z.B. von 30% auf 80% Batteriekapazität beträgt lediglich etwa 2-3 Stunden, abhängig vom Fahrzeugtyp.

Was kostet ein Solarcarport für einen Doppelparker ?

Bechtold Solar: Die Kosten belaufen sich je nach Länge zwischen 13.000.- und 18.000.- € + Mwst und Nebenkosten.

Wie hoch ist zur Zeit die jährliche, garantierte Einspeisevergütung für einen Doppelparker ?

Bechtold Solar: Je nach Größe zwischen 750.- und 1500.- € d.h. eine Amortisationszeit von 12 bis 17 Jahre. Die Amortisationszeit lässt sich durch Nutzung der Eigenverbrauchsregelung weiter reduzieren.

Kann ich den Carport auch zur Selbstmontage bestellen?

Bechtold Solar: Ja. Mit einer detaillierten Aufbauanleitung ist der Aufbau in Eigenleistung relativ einfach realisierbar. Unser Fachpersonal nimmt gerne danach den elektrischen Anschluss zum Festpreis vor.

Welche Reichweiten erzielt man mit einem Elektrofahrzeug?

Die Reichweite ist von der eingesetzten Batterietechnik und natürlich dem Fahrverhalten, den Umgebungsbedingungen (wie zum Beispiel der Temperatur) und zusätzlichen elektrischen Verbrauchern im Fahrzeug, wie Klimaanlage, Heizung usw. abhängig. Heutige Elektrofahrzeuge mit einer Batterie mit 16kWh Energieinhalt fahren etwa 100 Kilometer weit. Der MINI E mit einer Batterie mit 35 kWh schafft da schon mehr als 200 km.

Grundsätzlich ist das abhängig vom Fahrzeug und Fahrverhalten. Es gibt Hybridfahrzeuge in verschiedenen Ausführungen (Toyota Prius, Porsche, etc.) , Fahrzeuge mit Rangeextendern (z.B. Opel Ampera) sowie reine eFahrzeuge.

Mit welcher Reichweitenverbesserung ist in den nächsten Jahren zu rechnen?

Dazu sind zwei Dinge notwendig, leistungsfähigere Batterien und leichtere Fahrzeuge mit einem geringen Verbrauch an elektrischer Energie. Mit der heute verfügbaren Batterietechnik sind mit allen gewichts- und verbrauchsreduzierenden Maßnahmen im Fahrzeug nicht mehr als 250 bis 300 km Reichweite zu erwarten. Heute geht es in der Batterieentwicklung kurz- und mittelfristig vor allem um Preisreduktion, Verfügbarkeit und Langlebigkeit. Längerfristige Entwicklungen werden zu Batterien mit höheren Kapazitäten führen, aber dies wird bis zu einer Markteinführung noch sicher 10-15 Jahre dauern. Dann sind durchaus aus Reichweiten von deutlich mehr als 400 km denkbar.

Was ist die Motivation die Restwärme im mobilen Sektor zu nutzen?

Der Verbrennungsmotor wird auf absehbare Zeit die dominierende Antriebsquelle sowohl im Bereich der individuellen Mobilität als auch im Straßentransport bleiben. Der innermotorischen Wirkungsgradsteigerung sind thermodynamisch Grenzen gesetzt, da nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik eine vollständige Umwandlung von Wärme in Arbeit nicht möglich ist. Beim Verbrennungsmotor wird nur ein Teil der im Kraftstoff gespeicherten chemischen Energie in Nutzarbeit gewandelt. Ein Großteil, der in Abhängigkeit des Betriebspunktes 60 – 80% betragen kann, wird in thermische Energie umgewandelt. Diese thermische Energie wird an die Umgebung in Form von Abgasenthalpie oder mittels Konvektion und Strahlung „ungenutzt“ abgegeben. Ein Beitrag der Optimierung des Gesamtsystems Verbrennungsmotor besteht in der Wandlung der Exergie von Abgas und Kühlwasser mittels geeigneten Restwärmenutzungstechnologien in technisch nutzbare Energieformen. Dies führt nicht nur zur Verringerung der CO2-Emissionen sondern auch zur Schonung der Ressourcen fossiler Energieträger.

Welche Potenziale bieten Restwärmenutzungstechnologien im mobilen Einsatz?

Die Mannigfaltigkeit der Optionen, die es ermöglichen, die energetische Effizienz von Fahrzeugen durch Nutzung der vom Hauptantrieb ausgehenden Energieströme zu verbessern ist groß. Viele der sogenannten Restwärmetechnologien befinden sich bereits in verschiedenen Stadien der Entwicklung. Einfache und wirksame Anwendungen von verfügbarer Restwärme, zum Beispiel zur schnelleren Erwärmung von Motor- und Getriebeöl, Kühlwasser und Emissionsreduktionskonverter, werden bei Personenkraftwagen sicher zunächst im Vordergrund stehen. Fälle, die einfach zu bewerten sind und gewisse Vorteile versprechen, wie zum Beispiel Fahrzeuge bei der Überland- und Autobahnfahrt, sind ebenfalls Kandidaten für eine frühe Einführung entsprechender Lösungen. Während für LKW im Güterverkehr, abhängig von der Verschaltung des Systems und dem Streckenprofil, Verbrauchseinsparpotenzial von 3-7% zu erwarten ist, können im PKW- Zertifizierungszyklus mit diesen Technologien wertvolle CO2-Einparungspotenziale realisiert werden.

Wann ist mit dem Einsatz solcher Technologien zu rechnen?

Durch die aufkommende CO2-Gesetzgebung sind die ersten Systeme in gewissen Einsatzklassen bereits ab 2014 zu erwarten. Die Entwicklung und der Einsatz von Restwärmenutzungssystemen wird darüber hinaus auch in der kommenden Dekade deutlich im Hauptfokus der F&E Abteilungen stehen.

Wie schrieben die Erfinder des Volocopters Luftfahrt-Pioniergeschichte?

Am 21. Oktober 2011 gelang den Erfindern Thomas Senkel, Stephan Wolf und Alexander Zosel von e-volo mit dem VC1 der weltweit erste bemannte Flug mit einem rein elektrisch betriebenen VTOL (verticaltake off andlanding) Fluggerät. Somit siegte das Team in einem weltweiten Kopf an Kopf Rennen mit den traditionsreichen Helikopterunternehmen wie Sikorsky und Eurocopter (EADS) sowie vielen anderen Forschungsteams. Das Video des Erstfluges wurde schon in der ersten Woche nach der Veröffentlichung auf Youtube über 1 Million mal angesehen. Kurz darauf wurde der Flug auf der ganzen Welt in der Tages- und Fachpresse als Pionierleistung der Luftfahrtgeschichte gefeiert. Weit über 100 TV-Sender und tausende Online-Medien berichteten.

Was ist der im eMobilitätszentrum Karlsruhe ausgestellte Volocopter VC1?

Der Volocopter VC1 wurde auf dem Weg zur Entwicklung bemannter Fluggeräte konstruiert und war zunächst für unbemannte Last- und Schubtestflüge vorgesehen. Die Flugeigenschaften waren so zuverlässig, dass das e-volo Team beschloss, das kalkulierbare Risiko eines bemannten Fluges einzugehen. Der elektrische Antrieb wird beim Volocopter VC1 von Lithiumakkus gespeist und bietet bei einem Pilotengewicht von 80 kg derzeit eine Flugdauer von bis zu 20 Minuten. Mit 80 kg Leergewicht inklusive Akkus handelt es sich beim VC1 um ein ultraleichtes Fluggerät.

Was ist ein Volocopter?

Der Volocopter von e-volo ist ein völlig neuartiges, senkrechtstartendes, manntragendes Fluggerät, das in keiner bekannten Kategorie einzuordnen ist. Mit seinen vielen Propellern kann der Voloopter von e-volo senkrecht starten und landen wie ein Hubschrauber. Ein wesentlicher Vorteil ist, neben der einfachen Steuerung und der bestechend einfachen Bauweise, die Redundanz der Antriebe. So kann selbst beim Ausfall von mehreren Motoren das Fluggerät noch sicher gelandet werden. An den Propellern (im Gegensatz zum Hubschrauber) sind keinerlei Mechaniken zur Blattverstellung notwendig. Die Propeller erzeugen den gesamten Auftrieb und sorgen durch gezielte unterschiedliche Drehzahlen für die Fluglage und Steuerung.

Der Volocopter VC1 hängt im Veranstaltungsbereich des eMobilitätszentrums

Wie funktioniert das Range-Extender-Konzept des Opel Ampera?

Der Opel Ampera ist ein Elektrofahrzeug mit rein elektrischem Vortrieb. Seine elektrische Reichweite beträgt bis zu 80 km. Unabhängige Studien belegen, dass die emissionsfreie Reichweite des Ampera im reinen Batteriebetrieb die täglichen Fahrstrecken von rund 80 Prozent der europäischen Autofahrer abdeckt. Mit der Reichweitenverlängerung (engl. Range Extender), bei der ein Benzinmotor über einen Generator den Elektromotor während der Fahrt mit Energie versorgt, kann der Ampera Entfernungen von mehr als 500 Kilometern zurücklegen. Der Übergang vom reinen Batteriebetrieb zum generatorunterstützten elektrischen Antrieb erfolgt nahtlos immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie das Minimum erreicht hat. Der Opel Ampera ist der Vorreiter des Range-Extender-Konzeptes, einige Automobilhersteller ziehen in den nächsten Jahren nach ( Mercedes B-Klasse E-Cell Plus).

Was haben Reifen mit Elektromobilität zu tun?

Michelin: Generell können mit rollwiderstandsarmen Reifen Energie (Kraftstoff bei Verbrennungsmotoren) eingespart werden und somit wird der CO2-Ausstoß verringert. Jede fünfte Tankfüllung bei einem Fahrzeug geht auf Grund des Rollwiderstandes der Reifen verloren, bei Lkw’s ist es sogar jede dritte Tankfüllung. Bei Elektrofahrzeugen bedeutet dies, dass auf Grund des geringeren Energieverbrauchs die Ladung der Batterie für eine größere Reichweite ausreicht. Besonders bei langsamen Fahrten und vielen Stopp‘s und Go‘s des Fahrzeuges ist daher der geringere Rollwiderstand wichtig. Da Elektrofahrzeuge heute verstärkt in Städten und stadtnahen Bereichen eingesetzt werden, bekommen diese Reifen einen noch größeren Stellenwert. Michelin entwickelt deshalb für Elektroautos eine neue Generation von Reifen, die rollwiderstandsoptimiert und leichter sind. Durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen soll der Rollwiderstand von MICHELIN Reifen bis zum Jahr 2030 halbiert werden. Auch die Langlebigkeit des Reifens dient einer umweltfreundlichen und sparsamen Mobilität.

Werden die Reifen in der Zukunft noch weiter optimiert?

Michelin: Ganz klar versuchen wir die heutigen Reifen noch weiter zu verbessern und zu optimieren. Zum Beispiel ermöglicht die Entwicklung einer neuen Generation von Reifen auf die spezifischen Anforderungen für die Bereifung von Elektroautos einzugehen und dabei mit rollwiderstandsoptimierten Reifen und weniger Gewicht den Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren. Eine der aktuellen Entwicklungen geht in Richtung kleinere Reifen für City-Fahrzeuge und Reifen mit größerem Außendurchmesser und schmälerer Form für Intercity-Fahrzeuge.

Werden rollwiderstandsarme Reifen auch in anderen Bereichen eingesetzt?

Michelin: Ja, nachhaltige Mobilität ist eines der Unternehmensziele von Michelin. Im Pkw-Bereich gibt es diese Reifen seit dem Jahr 1992. Der MICHELINENERGYTM SAVERGREEN ist bereits die vierte Generation von rollwiderstandsarmen Pkw-Reifen. Seit der Einführung 1992 haben „Grüne Reifen“ nach internen Schätzungen bis zum Jahr 2011 über 34 Millionen Tonnen CO2 gespart. Zudem konnten bis 2011 mithilfe dieser Reifen mehr als 13 Milliarden Liter Kraftstoff gespart werden. Bis ins Jahr 2030 wird sich das Fahrzeugaufkommen weltweit verdoppeln und im gleichen Zeitraum möchte Michlin den CO2-Ausstoss der durch den Rollwiderstand der Reifen generiert wird, halbieren. Das heißt, dass somit die Umwelt mit keinem einzigen Gramm CO2 mehr belastet wird.

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Entdecken Sie Aussteller und Themen

Die Besucher können die Facetten der eMobilität hautnah erleben, Fahrzeuge und Technik ausprobieren und gegebenenfalls auch mieten oder erwerben.
Abgebildet werden von den Ausstellern die Themen „Fahrzeugentwicklung“, „Aufbau einer Infrastruktur“ und „Erprobung neuer Geschäftsmodelle“.

in partnerschaft mit:

eine initiative der:

mit unterstützung von:

eMobilitätszentrum
am Ostring
Heinrich-Wittmann-Str. 23
76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10:00 – 18:30 Uhr
Mi + Do 10:00 – 20:00 Uhr
Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Eintritt frei