News 6/2015

WAVE Trophy in Karlsruhe

Am 16.06.2015 hat die WAVE Trophy in Karlsruhe Station gemacht. Rund 60 Teams fahren hierbei mit eFahrzeugen bei der Trophy quer durch Europa. Mit dabei sind Teams von Unternehmen, Forschungseinrichtungen aber auch Privat-Teams. Zu sehen sind Serienfahrzeuge wie der Opel Ampera, Tesla S oder auch Renaukt ZOE aber auch Individualumbauten aller Art.

Auch das eMobilitätszentrum war mit einem Fahrzeug am am Zieleinlauf beim KIT vertreten.

Emissionsfreie Paketlieferung für Berlin

Am 12. Juni 2015 startet ein eigens für den Paketdienst Hermes konzipierte Elektro-Sprinter in Berlin. Mit dem Fahrzeug unterstützt Hermes das Schaufenster Elektromobilität in seinem Teilprojekt „Ressourceneffiziente Distributionslogistik für urbane Räume mit elektrisch angetriebenen Verteilfahrzeugen“, kurz: DisLog. Das Dislog-Projekt zielt darauf ab, den Ausbau von elektrischer Mobilität in Ballungszentren zu fördern. Der Einsatz neuer Fahrzeugtechnik steht dabei genauso im Fokus, wie die Entwicklung neuer Sammel- und Verteilkonzepte wie z.B. die alternative Zustellung an den PaketShop oder die Paketbox.
Das von Hermes eingesetzte Fahrzeug wurde durch die empro Elektromobilität GmbH in Kooperation mit CTM Fahrzeugbau GmbH eigens für die Anforderungen von Hermes in der City Logistik entwickelt. Bei diesem Prototypen handelt es sich um einen Elektro-Sprinter des BEM-Mitgliedsunternehmens German E-Cars, der über den Einsatz einer 40 kWh-Lithium-Ionen-Batterie rund 120 km Reichweite erzielt. Der Sprinter ist das bislang größte eNutzfahrzeug in der Flotte des Hermes Paketdienstes.

In Karlsruhe fahren derzeit 7 Lieferfahrzeuge der Firma UPS im innerstädtischen Bereich rein elektrissch – hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die speziell für UPS Anforderungen umgebaut worden sind.

Elektrobus als ÖPNV-Ergänzung im ländlichen Raum gestartet

Nachhaltige Mobilitätsangebote sind für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums essentiell. Gerade für Kommunen mit einer großen Flächenausdehnung sind Mobilitätsangebote, die an den Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet sind von entscheidender Bedeutung für ihre zukünftige Entwicklung. Es gilt, ländliche Kommunen als vitale und attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu sichern. Gut durchdachten Konzepten, die auf Antriebskonzepten mit Erneuerbaren Energien aufsetzen, kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Initiative Zukunftsmobilität hat genau dieses Thema in der Gemeinde Baiersbronn im Schwarzwald bearbeitet. In Form eines einzigartigen Public-Privat-Partnerships wird nun der öffentliche Nahverkehr auf die Teilorte der großen Flächenkommune im Nordschwarzwald ausgedehnt und das bestehende Angebot ergänzt. Umgesetzt wird das Projekt mit Hilfe eines vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugs, das 20 Fahrgästen Platz bietet. Mit einer Reichweite von bis zu 150 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ist gewährleistet, dass die erforderlichen Strecken befahren und alle Steigungen auch im vollbeladenen Zustand und bei winterlichen Temperaturen gemeistert werden können

BASF kauft 100 Renault Elektrofahrzeuge

Der weltweit größte Chemiekonzern BASF erweitert seinen Fuhrpark um 100 rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge des BEM-Mitgliedsunternehmens Renault. Der ZOE und der Transporter Kangoo Z.E. ersetzen am Standort Ludwigshafen Betriebsfahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor und ergänzen die bereits vorhandenen 38 Elektrofahrzeuge. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung war die positive Resonanz auf den Testlauf Elektromobilität 2011. Mit den neuen Fahrzeugen verfügt der Fuhrpark des Chemieunternehmens in Ludwigshafen an zehn weiteren deutschen Standorten und in Antwerpen insgesamt über 154 rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge, die ausschließlich für Dienstfahrten verwendet werden. Um optimale Rahmenbedingungen für die Elektrofahrzeuge zu schaffen, baut BASF auch die Ladeinfrastruktur am Standort Ludwigshafen aus. Bis Ende 2015 wird für jedes Elektroauto ein Ladepunkt zur Verfügung stehen, so dass die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind.

Nationale Elektromobilitätskonferenz in Berlin

Welche Rahmenbedingungen brauchen Elektrofahrzeuge im Stadtverkehr und auf langen Strecken? Wo steht die Elektromobilitätsforschung im Moment? Auf welche politischen Weichenstellungen kommt es für einen erfolgreichen Ausbau der eMobilität an? Diese und weitere Fragen diskutieren am 15. und 16. Juni 2015 hochrangige Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik bei der Nationalen Konferenz „Elektromobilität: Stark in den Markt“ in Berlin. In ihren Vorträgen gehen die Fachleute auf die passenden Rahmenbedingungen für den erfolgreichen „Markthochlauf“ bei der Elektromobilität ein und stellen wichtige Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung vor. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel spricht am ersten Tag der Veranstaltung. Weitere Redner und Rednerinnen sind unter anderem: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Konferenz wird von der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO) organisiert und in Kooperation mit der Nationalen Plattform Elektromobilität durchgeführt.

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Entdecken Sie Aussteller und Themen

Die Besucher können die Facetten der eMobilität hautnah erleben, Fahrzeuge und Technik ausprobieren und gegebenenfalls auch mieten oder erwerben.
Abgebildet werden von den Ausstellern die Themen „Fahrzeugentwicklung“, „Aufbau einer Infrastruktur“ und „Erprobung neuer Geschäftsmodelle“.

in partnerschaft mit:

eine initiative der:

mit unterstützung von:

eMobilitätszentrum
am Ostring
Heinrich-Wittmann-Str. 23
76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10:00 – 18:30 Uhr
Mi + Do 10:00 – 20:00 Uhr
Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Eintritt frei